Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen KAATSU und traditionellem Krafttraining?

KAATSU erlaubt einen stärkeren systemischen anabolen Reiz mit leichteren Gewichten in einer kürzeren Zeit. Kraft- und Muskelzuwächse lassen sich mit KAATSU schneller erzielen.

 

Ist KAATSU ein Okklusionstraining?

Nein, korrekt angewandtes KAATSU verändert Blutflussmuster, es okkludiert (verschließt) die Blutgefäße nicht. Okklusion wird bei KAATSU als Sicherheitsregel unter allen Umständen vermieden.

 

Wie oft pro Woche sollte ich KAATSU anwenden?

Der KAATSU Cycle kann von 2 mal pro Woche bis zu 3 mal pro Tag angewendet werden. KAATSU Training kann 2-5 mal pro Woche angewendet werden.

 

Wie trainiere ich meine Rumpfmuskulatur mit KAATSU?

Alle Rumfpstabilisationsübungen können mit KAATSU kombiniert werden! Die starke Ausschüttung von Wachstumshormonen beim KAATSU ist ein körperweiter Effekt, so dass alle Körperpartien davon profitieren. Unter Verwendung geeigneter Ganzkörperübungen, wie z.B. Liegestütze, erhalten auch die rumpfnahen Muskeln einen wirksamen Trainingsreiz

 

Kann ich KAATSU nach Verletzungen, wie Knochenbrüchen oder Muskel-Sehnen-Rissen anwenden?

Ja, es gibt sogar spezifische KAATSU Trainingsprotokolle zur schnellstmöglichen Heilung von Frakturen und Gewebeverletzungen.

 

Wie lange dauert ein KAATSU Training?

5 bis 10 Minuten reichen in der Regel vollkommen aus.

 

Welche Art von Übungen sind für KAATSU geeignet?

Ein besonderes KAATSU Merkmal ist die Benutzung von sehr leichten Widerständen (z.B. Gummibänder, Hanteln im einstelligen Kilogrammbereich, Körpergewichtsübungen). Körpergewichtsübungen sollten gerade am Anfang unter erleichterten Bedingungen durchgeführt werden. Im Leistungssport besteht die Möglichkeit die Sportart selbst unter KAATSU-Bedingungen durchzuführen. Spezielle Trainingsprotokolle sind hierzu nötig.

 

Kann KAATSU auch im Wasser angewendet werden?

Ja, dazu sind die speziellen KAATSU Aquabands entwickelt worden.

 

Worin liegt der Unterschied zwischen dem KAATSU Cycle und KAATSU Training?

Der KAATSU Cycle ist eine Serie von KAATSU-on  (Banddruck) und KAATSU-off (kein Banddruck). Diese intervallartigen Druck-Zyklen modifizieren die Blutflusszirkulation ohne Muskelkontraktion und sind beispielsweise in Rehabilitationsphasen sinnvoll, in denen keine Muskelkontraktionen möglich oder kontraindiziert sind. Der KAATSU Cycle kann ebenfalls zur Beschleunigung der Regeneration eingesetzt werden, indem es zum schnelleren Abtransport von Stoffwechselzwischenprodukten über die Venen kommt. KAATSU Training dagegen, umfasst sportliche Bewegungsaktivitäten unter KAATSU-Bedingungen, wie z.B. Gehen, Laufen, Radfahren, Schwimmen oder Krafttraining,

 

Was ist der richtige Druck beim KAATSU?

Der optimale Druck unterliegt täglichen Schwankungen und variiert stark von Person zu Person. Weitere Faktoren sind Alter, Fitness-Level, Umfang der Extremitäten, Hydrationszustand, und vorherige KAATSU Erfahrung. Das KAATSU Trainingssystem hat einen speziellen Algorithmus, dass den Optimaldruck für jede Person anpasst.

 

Gibt es irgendwelche potentiell gefährlichen Effekte?

Bei einer korrekten KAATSU Anwendung mit dem dafür vorgesehenen patentierten Equipment und unter Anleitung eines zertifizierten KAATSU Spezialisten, ist KAATSU eine sehr sichere Trainingsmethode. Ein Okklusionstraining (vollständiges Abbinden) mit umfunktioniertem Equipment ist dagegen als potentiell gefährlich einzustufen.

 

Gibt es Altersbeschränkungen für KAATSU?

In Japan wurden bereits 4-jährige Kinder und 101-jährige Ältere mit KAATSU trainiert.